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Erinnerungen einer Fehntjerin

Sömmer (Christa Sanders-Neemann)

  • hillehoek
  • 12. Juli
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 6. Aug.

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Sömmer, segg, wullt Du all gaohn?

Heb ick Di wat Läeds andaohn?

Bliev doch! Mutt Di noch wat seggen - !

Laot mi Tiet toe overleggen!


Stüttig was man doch in Schwäet!

0, wat weer'n de Daogen häet.

Stenn'n muß man mennigfaoken,

bruun wur man bit up de Knaoken.


Hai wur drög ohn völ toe wenn'n

dor an d' Diek un in de Fenn'n.

Buur'n har'n haost kien Wark.

Sönndaogs bleew noch Tiet för d' Kark.



Schannerkes dor in dat Korn

heb'n all lang hör Kopp verlor'n.

Meihdöskers kwam un gung toe Kehr,

leet hum gor kien B1össems mehr.


Botterfläeger sit up Bohnen,

het sück gaoh noch 'n Hapke nomen,

putzt sück noch sien bunte Kläed:

"0, wat was de Sünn doch häet!"


Katten kreegen sovö1 Kinner,

väer un fiev un haost nich minner.

Säe frei'n sück up de Winter all'

spöI'n mit Muus'n Völkerbal !

'

Swaolvkes lehr'n hör Jungen f1äegen'

flietig, so as hör dat äegen,

roepen: "Tjüß! Bit anner Jaohr!"

"Tjüß! Du mien nümelk Swaolvke-Paor!"


Sömmer! Wachtl Nu hör doch eben!

'Will Di noch 'n Dank mitgeben.

Trüggeln letst Di doch nich mehr -.

verhaol Di goet - un kumm bold weer!










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