Wenn dä Pott aober nu än Lock hett...
- hillehoek
- vor 2 Tagen
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„Wenn dä Pott aober nu än Lock hett “ ist ein humorvolles, dialogartiges plattdeutsches
Volkslied, das sowohl in reiner plattdeeutscher als auch in hochdeutscher Fassung bekannt ist. Es handelt von einem Mann und einer Frau (oft „Liese“ oder eine anderer typischer Name), die sich über einen kaputten Topf unterhalten.
Der Mann versucht, die Frau zu überzeugen oder zu trösten, während sie pragmatisch oder
grantig antwortet – ein typisches Ehe- oder Werbegespräch mit viel Wortwitz und Alltagshumor.
Das Lied lebt vom Dialog zwischen Mann und Frau und der trockenen, bodenständigen
plattdeutschen Logik. Es gehört zu den kürzeren, aber sehr verbreiteten Scherz- und Dialogliedern, die besonders auf Festen oder in geselliger Runde gern gesungen wurden.
Wie viele andere plattdeutsche Lieder ist es mündlich überliefert und wurde regional leicht
abgewandelt. Herkunft: Es ist ein typisches norddeutsches Volkslied ohne feste Autorschaft, das wahrscheinlich
im 19. Jahrhundert oder früher entstand. Der Humor entsteht aus der Alltagssituation und dem
Schlagfertigkeitsduell –genau die Art von Liedern, die das Leben auf dem Hof oder im Dorf
widerspiegeln.



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