Ick hebb hör nich naoh de Schoelen henbrocht...
- hillehoek
- 16. Juli
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 2. Aug.

Ballade von 1579
Ik hebb hör nich nao dä Schoelen henbrocht,
ick hebb nich änmal mit hör lacht,
se düssen nich spöln up de Straoten.
Ick hebb hör up de wilde See henjacht,
hör lävste Vaoder toe soeken.
Dä än, de stürf dä bittere Doot,
dä anner stürf van Schmacht so grot,
dä darde wur gehangen,
dä värde blef up de wilde Sää,
dä fifte flücht ut dä Landen.
Un as sä up dä Karkhoff kwamm,
sä reep Gott hör leevste Vaoder an,
Sä beede hum an mit Fliete,
dat Gott sull all hör Sünnen vergeevn
un haolen hör in sien Rieke.
Die Ballade von den fünf Söhnen taucht erstmals in einer westfälischen Handschrift aus dem Jahr 1579 auf. 1836 wurde eine ostfriesische Variante des Liedes aufgezeicnet.
(siehe Liederbuch für Niedersachsen 1994)



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